Walmark veröffentlichte seine halbjährliche Ergebnisse
Im Zusammenhang mit dem vorher realisierten Übergang vom Kalenderjahr zum sgn. Wirtschaftsjahr (vom 1.6. bis 31. 5. des Folgejahres) hat die Gesellschaft Walmark ihre Ergebnisse für das erste Halbjahr des Wirtschaftsjahres 2006/07, d.h. seit Juni bis November 2006 veröffentlicht.
Erlöse der tschechischen Muttergesellschaft Walmark, a.s. aus dem Waren-, Produkt- und Dienstleistungsverkauf für diesen Zeitraum betrugen 761 Mio. CZK, was einen zwischenjährigen Umsatzanstieg um 11% gegenüber dem vergleichbaren Zeitraum darstellt.
Der konsolidierte Umsatz der ganzen Walmark-Gruppe, der den Umsatz der Muttergesellschaft sowie der Töchter einbezieht, überstieg im ersten Halbjahr des Wirtschaftsjahres 1 305 Mio CZK und somit überstieg er den im vorigen Jahr erreichten Umsatzwert um 21%.
„Die Wachstumsdynamik der Walmark-Gruppe bestätigt die Durchführbarkeit unserer Pläne und so ist es vorauszusetzen, dass das schnelle Wachstum unserer Aktivitäten in der Pharmasparte die ausgebliebenen Erträge aus dem Verkauf der Getränksparte bis Ende dieses Kalenderjahres voll ersetzt. Diese Sparte hat noch im Jahr 2004 fast eine Hälfte des Gesamtumsatzes erwirtschaftet“, sagt Generaldirektor Tomáš Macura.
Die wichtigste Wachstumsquelle stellen nach wie vor die Stärkung der Geschäftsaktivitäten im Ausland und die Ausdehnung in neue Marktsegmente dar. Von insgesamt 8 ausländischen Walmark-Niederlassungen (die Tschechische Republik, die Slowakei, Polen, Rumänien, Ungarn, Litauen, die Ukraine und Bulgarien) entwickelten sich im Vorjahr am dynamischsten die Niederlassungen in Rumänien, Litauen und Bulgarien, die einen zwischenjährigen Umsatzanstieg über 50% verzeichnet haben. Dazu bemerkt Herr Macura: „ Walmark ist derzeit der Marktführer auf dem Nahrungsergänzungsmittelmarkt nicht nur in Tschechien und in der Slowakei aber auch in Rumänien und Bulgarien. In Polen ist sie die Nummer zwei, in Ungarn und Litauen belegt sie zwischenzeitlich den dritten Rang.
Auβer Produktverkauf mittels der eigenen Auslandsniederlassungen stieg dank der neuen Standorte der Export in andere Länder zwischenjährig um ein Drittel. Derzeit exportiert Walmark in 24 Länder weltweit, d.h. nicht nur in Europa, sondern auch im Mittleren und Fernen Osten. Bezüglich des konsolidierten Umsatzes realisiert Walmark derzeit seine Mehrheit auf den Auslandsmärkten.
Im Bezug auf die Ausdehnung in neue Marktsegmente arbeitet Walmark intensiv auf der Erweiterung des Arzneimittel-Portfolios und auf der Entwicklung des Sporternährungssegments. Dazu bemerkt Macura: „Obwohl der Schwerpunkt unserer Geschäftsaktivitäten weiterhin insbesondere in der Produktion und dem Verkauf der Nahrungsergänzungsmittel liegt, zukünftig rechnen wir mit steigenden Erlösen aus dem Arzneimittelverkauf. Derzeit gibt es auf dem Markt bereits 5 Arzneitmittel (Septofort – gegen Halsschmerzen, Vitamin E, Trigrip – zur Behandlung der Grippensymptome und der Erkältung, Emoxen Gel – ein Antirheumamittel für lokale Anwendung und Ambex – ein Hustenmittel) und bis Ende des Kalenderjahres 2007 setzt Walmark voraus weitere 3 Arzneimittel auf den Markt zu bringen.
Die Aktiengesellschaft Walmark ist in das Sporternährungssegment nach der vorjährigen Akquisition von der Trutnov Firma Aminostar, der führende Inlandshersteller von Nahrungsergänzungsmitteln und Ernährungsprodukten für Sportler, eingetreten. Zur Zeit konzentriert sich Walmark auf die Errichtung des neuen Produktionsgelände, das den Anstieg der Erzeugungskapazität bei der gleichzeitigen Einführung der den pharmazeutischen Produktion entsprechenden Erzeugungsqualitätstandards ermöglicht. Weiterhin orientiert sich die Gesellschaft auf die Sortimentinnovation und auf die Entwicklung der neuen vor allem Exportmärkten. Die Firma Aminostar hat im Kalenderjahr 2006 den preliminären Angaben zufolge den zwischenjährigen Umsatzanstieg um 26% auf 102 Mio. CZK erreicht.
Die Walmark-Gruppe beschäftigte zum 31. 11. 2006 902 Mitarbeiter, 418 davon bei der Muttergesellschaft in Třinec.
Die Gesellschaft Walmark wurde im Jahre 1990 gegründet und ihre Aktivitäten haben sich allmählich auf mehrere Bereiche erweitert. Schon einige Jahre richtet die Firma ihre strategische Orientierung auf den Bereich der Pharmazie, und nach dem Verkauf des landwirtschaftlichen Bereichs im Jahre 2001 und beträchlicher Teile des Aktivgetränk-Geschäfts Ende des Jahres 2004, konzentriert sie sich nun voll auf den Markt der Ergänzungskost und –medikamente. Im Jahre 2001 wurde die Firma von einer G.m.b.H. zu einer Aktiengesellschaft (AG) umgewandelt, die zur Zeit neun Aktionäre hat, inländische natürliche Personen.

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