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25.6.2009

Folinsäure und Neugeborene

Die Zufuhr der Folinsäure vor der Schwängerung kann das Risiko des niedrigen Geburtsgewichts eines Neugeborenen verringern.

Der Beginn der Folinsäurezufuhr vor der Schwängerung wurde mit der 57% Verringerung des Risikos des niedrigen Geburtsgewichst und mit der 60% Verringerung des Risikos verbunden, dass das Kind für sein Gestationsalter klein sein wird.

Im Laufe der ersten 22 bis 28 Tage der Schwangerschaft können Defekte des Neuralrohrs gebildet werden, deshalb ist die Einnahme der Folinsäure für alle Frauen im fertilen Alter empfehlenswert. Die Supplementierung der Folinsäure nach dieser Zeit kann diese allfälligen Defekte nicht mehr abwenden.

Die niederländischen Forscher analysierten die Angaben von 6 353 schwangeren Frauen und wogen den Einfluss der Folinsäuresupplementierung (400 - 500 mcg/d) vor, im Laufe und nach der Schwängerung auf das Gewicht der Neugeborenen ab. Es wurde festgestellt, dass die Supplementierung vor der Schwängerung mit einem höheren Gewicht der Neugeborenen und mit dem schwereren Mutterkuchen verbunden ist.

Ein positiver Einfluss dieser Supplementierung wurde auch bei den Frauen gemerkt, die begannen, die Folinsäure gleich nach der Bestätigung der Schwangerschaft einzunehmen (Verringerung des Risikos eines niedrigen Geburtsgewichts des Neugeborenen um 39 %).

Quelle

British Journal of Nutrition

Published online, doi: 10.1017/S0007114509288994

"Periconception folic acid supplementation, fetal growth and the risks of low birth weight and preterm birth: the Generation R Study"

Authors: S. Timmermans, V.W.V. Jaddoe, A. Hofman, R.P.M. Steegers-Theunissen, E.A.P. Steegers.

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